Sonntag, 9. Dezember 2018

"amo soltanto te" Ode an eine wirklich große Liebe

Die Klänge dieses Titels, ebenso wie ihr Inhalt stimmen mich ein wenig melancholisch...
Sie erinnern mich an etwas was als Affäre anfing, sich zu etwas entwickelte das ich einerseits als schönste aber auch als schwerste Zeit meines Lebens empfinde.
Nie waren Emotionen davor aber auch nicht danach so intensiv.
Das es nicht glücklich endete war von anbeginn klar.
Ihr Lebensstil, ihr Credo standen dem im Wege.
Dennoch vergessen hab ich SIE nie wirklich.. Verdrängt, ausgeblendet.. Ja.. als einzige Option zu Überleben, körperlich wie auch emotional...
Was wäre aus uns geworden wäre das Leben uns nicht so in die Quere gekommen.. wo wären WIR heute? Hätten wir Kinder... wären wir eine ganz normale , glückliche Familie?
Gerne hätte ich dieses Wagnis erlebt...
Mich völlig aufzulösen für Sie und mit Ihr.. komplett zu verschmelzen... wie gerne hätte ich dieses erlebt.
Die Wege sind auseinander gedriftet.. Ihr letztes Lebenszeichen Jahre her..
Wenn es die "große Liebe " gibt dann .. ja dann war SIE es..


Für dich hätte ich Berge versetzt, Sterne vom Himmel geholt.
Nur für ein stolzes Lächeln von dir mit der Aussage
" Das ist meiner" " Mein Mann "

Du warst ein Vulkan.. in jeder Richtung, Explosiv und Intensiv, DU warst mein Hafen !
Egal wie stürmisch das Leben aber auch DU warst.

Hier war und .. Ja bist DU immer noch mein Hafen.

 

Deine erste Rose aus dem Garten.. Sie hat mich gefangen genommen ,
Lebenslänglich.. und mit Freude...unschuldig und unbeschwert...
Ich hoffe es geht DIR gut und du hast gefunden was DU gesucht.
Ich feiere jeden 02.12 als DEINEN Geburtstag.
Dieses Jahr würdest DU 40 Jahre.. Für mich immer noch die schönste Frau.
For ever yours ... Sabine..bis die Dunkelheit kommt und das Leben endet...
Ich liebe dich.....
Vielleicht.. ja vielleicht begegnen wir uns noch einmal...
Ich vermisse dich...



Samstag, 6. Oktober 2018

..Irgendwo, zwischen Start und Ziel...

Die Jahre vergehen immer schneller, was wohl am Alter liegen mag, oder daran das sich die Tage in ihrem Inhalt immer ähnlicher werden.
Menschen und Orte ebenso wie Situationen.

Da schau ich so in meinen Blog nach langer Zeit wieder einmal durch und stelle fest das zu dem ein oder anderen Blogeintrag schon wieder fast ein Jahrzehnt Abstand existiert.
Einiges geschrieben nach emotionalen Stürmen, anderes bedingt durch berufliche Veränderung.
Im Fazit.. im Westen nichts neues...
Manches erscheint immer noch so aktuell wie damals.
Wie seit fast 2 Jahrzehnten bin ich immer noch ständig unterwegs.
Klamotten ein und auspacken, neue Einsatzorte wo man altbekannte Charaktere wiederfindet.
Abschied nehmen nach bekannter Zeit.

Beziehungsentwicklung scheint ein Thema zu sein wo es definitiv eine Umstrukturierung gegeben hat. Loslassen und weiter gehen fällt nicht mehr schwer. Partnerschaft als feste Beziehungsstruktur hat sich überlebt und wird immer mehr zur Vergangenheit, ohne Perspektive für die Zukunft..

Dennoch.. da ist so ein Gefühl... mal endlich ankommen zu wollen... nicht nur temporär...sondern für den Rest der noch vom Leben bleibt. Ob ich das Ziel irgendwann erreiche ?

Morgen geht es wieder los...
Ich befinde mich wie immer .. Irgendwo zwischen Start und Ziel..

Freitag, 13. April 2018

2018

Frühjahr 2018, endlich wird es wieder wärmer und sonniger... zumindest was das Wetter angeht.
Im innersten meines Wesens ist es still..
Neue Ufer zeichnen sich am Horizont ab, doch ob da auch ein Hafen ist... bleibt vorerst ungewiss.
4 Jahre Schweiz und 4 Jahre Menziken.. Es scheint das die Zeiten in Menziken sich dem Ende entgegen neigen.
Ende  Juni werd ich wissen ob ich dann innerhalb der Schweiz ein neues Domizil beziehen werde.
Wenn nicht dann wirds wohl die Rückkehr nach Frankfurt werden.
Gefühlstechnisch bin ich mindestens zwiegespalten...
Einerseits sachlich, ruhig und geordnet.
Andererseits traumatisiert von all dem was sich in meinem Leben abgespielt.
Meine Seele weint, schreit und darf es doch nicht laut nach aussen zeigen.
Das Gefühl langsam in eine Multiplepersönlichkeit zu zerfallen, die immer das grade nach oben kommen lässt, was die Welt zu sehen bekommen möchte nimmt immer mehr Raum.
Ich bin müde vom ständigen Kampf mit mir, gegen einzelne Stimmungen und Situationen...
Einfach mal ohne Verantwortung für mein Handeln leben zu können... Ein Traum...



Mittwoch, 27. Dezember 2017

In Between

Tage wie dieser, widersprüchlich, sind es die mich inne halten lassen.
Zeit für Retrospektiven aber auch Zeit für Prospektiven.
Es war im Grunde genommen ein gutes Jahr trotzdem stelle ich eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Status quo fest.
Finanziell absolut okay....
Emotional... Bankrott könnte es schon gut beschreiben.
Beruflich also recht erfolgreich.. und alleine.
 Ja es ist selbst gewählt.... trotzdem stelle ich hin und wieder fest das ich  mich nach einer Beziehung sehne.
Nach allem was da in der Vergangenheit passiert ist.... nach all dem Schmerz...
Nach der Erkenntnis das es für mich persönlich einfacher ist alleine meinen Rest des Lebens zu leben.....
Melancholisch sehe ich Paare an mir vorüber gehn.....
Wissend das auch da nicht alles Golden ist.
Ängstlich und verschüchtert frage ich mich ob ich je wieder den Mut aufbringen könnte mein Herz jemandem zu überantworten...
Einiges in mir schreit " Lass es sein.. bringt doch eh nichts....."
Trotzdem ist auch die andere Seite vorhanden die sich fragt warum ich es nicht versuche und wage ...
So vergeht die Zeit....
Vielleicht sind meine Wunden einfach noch zu frisch um wieder naiv auf einen Menschen zu zu gehen , ihm eine Chance zu gewähren...
Vielleicht ist es aber auch einfach zu spät.. wie bei manch anderer Thematik....
 Etliche Träume sind ausgeträumt und von der Agenda genommen....
Diese Thematik scheint aber noch nicht endgültig vom Tisch...
Vielleicht ist es auch einfach nur die Angst davor in der Vergessenheit der Zeit zu stranden wenn das Leben zu Ende gegangen ist.. Bedeutungslos geblieben zu sein...kein Echo in der Zeit zu haben..
Und somit auch keinen Platz in einem Herzen..
Die Angst vor neuen Verwundungen aber ist ebenso gross....


Freitag, 24. November 2017

Stormrider

Es gibt Menschen die lernst du unterwegs auf deinem Lebensweg kennen, die berühren dich im Herzen.
So einer war Ralf... man kannte sich von einer anderen Social Media Plattform, man traf sich bei einem Usertreffen in Köln... Ein sympathischer rauschebärtiger Typ mit sonorer Stimme.
Wir mochten uns von der ersten Minute.
Hier ein ebenso eloquenter, intellektueller Geist, wie dort..
Kurzgeschichten schreiben... eines unserer faibles...
Im gedächtnis noch sein "Weihnachtsmorgen"
Wie wohl auch damals für den selben Typus Frau...
Wir haben uns prächtig unterhalten.... der Stormrider und der Kardinal Richelieu. er mit einem guten Roten, ich mit einem guten Weissen in der Hand.
Lange her..
In den nachfolgenden Jahren immer den Kontakt gehalten bis Ralf dann seine Tihana kennen und lieben lernte, mit Ihr nach Kroatien zog um fortan Schafe zu züchten und Herrenlosen Tieren ein neues Heim zu beschaffen.
In all diesen Jahren blieb zumindest ein Rudimentärer Kontakt erhalten, der einen stabilen Blick auf die beiden ermöglichte.
Man konnte erleben wie Ralf und Tihana sehr harte aber auch sehr glückliche Jahre miteinander erlebten, wie viele Herrenlose Hunde ein glückliches neues Heim erhielten.
In den letzten 3 Wochen dann aber auch das Ralf sehr krank wurde...
Eine Lungenentzündung...erstmal nix dramatisches... dachte man...
Ja und dann kam ein Lungenkarzinom dazu....
Zu spät entdeckt, keine Chance auf Therapie...

Nun ist er also dieser Krankheit erlegen...

Ich werde dich vermissen alter Freund...
Reite wieder mit dem Wind... Deine Freunde werden dich nie vergessen



Mittwoch, 15. November 2017

Weisses Rauschen

Jahr 3 des Lebens in der Schweiz beendet.. Jahr 4 läuft an und der Weg ist weiterhin unklar. Einiges erledigt , anderes wie immer verschoben. Seit Monaten nicht viel Neues aus dem Norden von Deutschland. Langsam wird es kalt..nicht nur beim Wetter.. Nein auch Emotional. Tage vergehen wie ein Lufthauch, kaum bemerkt, schon vorbei.Keine wirklich markanten Ereignisse.. alles wie weisses Rauschen aus dem All. Es erfordert Kraft den Weg weiter zu gehen. Aber Stehen zu bleiben bringt es leider auch nicht.Mir fehlt nicht nur Perspektive , mir fehlt auch Inspiration....

Montag, 17. April 2017

"In guten, wie in schlechten Zeiten..."



























Dieses Versprechen einzu halten ist nicht immer einfach....
Ich habe es bis jetzt eingehalten, doch die Frage ist warum...
Was hat mich all die Jahre daran festhalten lassen?

Waren es moralische Bedenken einen psychischkranken Menschen allein mit seinem Schicksal zu lassen, falsch verstandene Fürsorge für diesen Menschen?

Möglicherweise...

Nun ist das letzte Kapitel im langen Trennungsweg soweit beschritten das der Kontaktabbruch lediglich ein logisches Ergebnis der zurückgelegten gemeinsamen Strecke ist.

Einerseits freue ich mich für diesen Menschen das er nach der langen Zeit scheinbar aufbricht und neue Kontakte knüpft, andererseits bin ich ebenso enttäuscht das eben dieser Mensch einen profanen Grund hernimmt um den Kontakt final zu beenden und gleichzeitig seinen "Neuanfang" zu verheimlichen sucht.

Hier hätte ich mir Respekt erhofft für das geleistete und für die gegebene mühe aufgrund der Distanz von 1000km den Kontakt aber auch den Schutz gewährleistet zu haben über die vergangenen 3 Jahre.

Ich lasse die Kommunikationstür soweit offen , dass vielleicht eines Tages dieser Mensch sich erklären kann.

Ein neues "In guten wie in schlechten Zeiten" wird es nicht mehr geben. Dafür sind meine Traumata zu umfangreich.
Somit schliesse ich für mich auch partnerschaftliche Beziehungen im privaten zum anderen Geschlecht aus.
Vielleicht ist dann wenigstens in der Langfristigen perspektive ein verheilen soweit möglich das ich meinen Restweg an Leben friedvoll beschreiten kann.